Theaterkurse
Schaupieltraining
Einsteigen können sowohl diejenigen, die noch keine oder wenig Spielerfahrung haben, oder die verstaubte Erfahrungen auffrischen wollen. In den Theaterkursen heißt es: „Vorhang auf! Licht an! “ Komplette Inszenierungen anhand authentischer Textvorlagen werden zu Uraufführungen, Premieren und weiteren Vorstellungen. Vermittelt werden die Grundlagen des Schauspiels. Kompetent angeleitetes Training und qualifizierte Methoden führen zu Bühnenwachstum und zu mehr Präsenz und Sicherheit im berflichen und privaten Auftreten. Mit jeder Menge Spaß entlädt sich das Gelernte. „Auf die Bühne, fertig los!“
Einen Video Eindruck einer Inszenierung mit Jugendlichen der Friedrich-Albert-Lange-Schule gibt es auf der Seite
Presse
Zur Inszenierung 2007 „Honigmond“
Nach dem Erfolgswerk „Mädchen in Uniform“, das beeindruckend und rührend zugleich (Pressezitat) die Liebe zwischen zwei Frauen erzählte, fand bald „Honigmond“ Einzug in die FTT Proberäume. Das wohl meistgespielte Werk von Gabriel Barylli wollte witzig, frech und ungeniert inszeniert werden. Bot die nackte Textvorlage viel Anlass zu köstlichen Albernheiten, setzte die Regie darauf, einen klaren Kopf zu behalten und auch die leisen Töne zu unterstreichen. Mit einer Portion Leidenschaft und viel über · sich · selbst · lachen können · sollte eine Arbeit entstehen, die augenzwinkernd die Vielfältigkeit von Beziehungen erzählt. So verläßt das FTT Ensemble erstmals den bedeutungsschwangernden roten Faden und webt ein Netz aus schnellen Bildern mit viel Unterhaltungscharakter.
Die Premiere fand am: 13.11.07 statt
Zur Inszenierung 2005 „Mädchen in Uniform“
Es ist ein Drama. Es ist das Drama der schreibenden Damen. Es gibt nur sehr, sehr, wenige Bühnenautorinnen. Und wenn dann auch noch nur weibliche Figuren zu besetzten sind, dann beginnt ein langer Weg der Suche. Christa Winsloes „Mädchen in Uniform“ habe ich nicht gesucht, es kam einfach zu mir. Ihr Werk, das durch zwei Verfilmungen beeindruckend verfilmt wurde, zu inszenieren hatte seine Tücken. Nach der Entstehung im Jahre 1930 war es sprachlich verstaubt und inhaltlich immer noch eine Verunglimpfung gegenüber lesbischer Lebensweisen. Mit den Darstellerinnen der hauseigenen Schauspielkurse setzte ich auf starke Dialoge. Durch einen extrem stark reduzierten Bühnenraum gelangen aussagestarke Bilder von Unterdrückung, Aufbegehren und Verzweiflung, aber auch von ausgelassener Heiterkeit. Es ist ein Genuß, als Frau mit einem fantastischen Frauenensemble das Stück einer Frau für das überwiegend weibliche Publikum als Theater auszubreiten.
Die Premiere fand am: 21.05.05 statt
Zur Inszenierung 2003 „LaMorte“
LaMorte nach dem gleichnamigen Fernsehfilm war eine besondere Herausforderung an die Dramaturgie und die Besetzung. Während im Film die Schauplätze häufig verlegt werden, galt es nun, eine kompakte Bühnenfassung zu erarbeiten. In der intensiven Ensemble- und individuellen Rollenarbeit wurden die Teilnehmerinnen in ihrem persönlichen Ausdruck gefordert und gefördert. So entstanden kompakte Bilder, die zum Teil zehn Figuren gleichzeitig agieren lassen.
Die Premiere fand am: 30.11.03 statt
Zur Inszenierung 2002 „Gans oder gar nicht“
Während des ersten Jahresworkshops im neu gegründeten Frauen-Theaterprojekt
ließ Dagmar Denkena diese Inszenierung einer lesbische Komödie entstehen.
Die schnelle Folge der Dialoge und die kabarettistische Stringenz waren
eine Herausforderung an die Spielbarkeit. Mit der Dramaturgie, an der die Regisseurin
immer wieder feilte, lernten die Teilnehmerinnen das hohe Maß an Flexibilität kennen, das in einem Ensemble nötig ist. In der intensiven Rollenarbeit wurden sie in ihren individuellen Fähigkeiten und ihrem persönlichen Ausdruck gefordert und gefördert. So entstanden Begegnungen der Figuren und der eigenen Person. Es gab kreative Problemlösungen und sehr, sehr viel Spaß.
Die Uraufführung fand am: 02.11.02 statt