FTT Aktuelles Kurse Kursinhalte Fotos Presse Links Kontakt

 

„Blind Date“, Juli 2011




Zur Inszenierung 2010 - 11 „Schneider Wibbel“
Schneider Wibbel als eine Auftragsarbeit der Rheinischen Bühne Düsseldorf Alles klar für Schneider Wibbel
 
Zur Inszenierung Honigmond 2007
 
Zur Inszenierung Mädchen in Uniform
 
Pressezitate zu Mädchen in Uniform 2005
 
Mädchen in Uniform, Mai 2005
 
FTT: Die Mädchen in Uniform, November 2004
 
Zur Inszenierung LaMorte 2003
 
Zickenterror im kleinen Landhotel, Kölnische Rundschau, 12.Februar 2004
 
Kunst im Urlaub - Frauen spielen Theater oder Frauen lernen Tanzen, Februar 2004
 
Das FTT – Ensemble traute sich an das schwierige Thema Tod heran, Kölner Stadt – Anzeiger, 29.Januar 2004
 
LaMorte - FTT Projekt tanzt den Drahtseil- Akt und besteht, Dezember 2003
 
LaMorte, FTT - FrauenTheater- & Tanzprojekte, Dezember 2003
 
FTT neuer Kurs, Januar 2003
 
Zur Inszenierung Gans oder gar niht 2003
 
Gans oder gar nicht, QUEER, Dezember 2002
 
Deutlich positive Kritiken erhielt das Frauen–Theaterprojekt „FTT” mit der Inszenierung „Gans oder gar nicht”, November 2002
 
Stürmischer Applaus für das Düsseldorfer Ensemble „FTT”, November 2002
 
Lesben-WG zum Ablachen, RIK, Oktober 2002
 
Inszenierte Lesbenlust, Queer, Mai 2002
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zur Inszenierung 2007 „Honigmond“
Nach dem Erfolgswerk „Mädchen in Uniform“, das beeindruckend und rührend zugleich (Pressezitat) die Liebe zwischen zwei Frauen erzählte, fand bald „Honigmond“ Einzug in die FTT Proberäume. Das wohl meistgespielte Werk von Gabriel Barylli wollte witzig, frech und ungeniert inszeniert werden. Bot die nackte Textvorlage viel Anlass zu köstlichen Albernheiten, setzte die Regie darauf, einen klaren Kopf zu behalten und auch die leisen Töne zu unterstreichen. Mit einer Portion Leidenschaft und viel über · sich · selbst · lachen können · sollte eine Arbeit entstehen, die augenzwinkernd die Vielfältigkeit von Beziehungen erzählt. So verläßt das FTT Ensemble erstmals den bedeutungsschwangernden roten Faden und webt ein Netz aus schnellen Bildern mit viel Unterhaltungscharakter.
Die Premiere fand am: 13.11.07 statt.
 

zum Anfang...
 

 
Zur Inszenierung 2005 „Mädchen in Uniform“
Es ist ein Drama. Es ist das Drama der schreibenden Damen. Es gibt nur sehr, sehr, wenige Bühnenautorinnen. Und wenn dann auch noch nur weibliche Figuren zu besetzten sind, dann beginnt ein langer Weg der Suche. Christa Winsloes „Mädchen in Uniform“ habe ich nicht gesucht, es kam einfach zu mir. Ihr Werk, das durch zwei Verfilmungen beeindruckend verfilmt wurde, zu inszenieren hatte seine Tücken. Nach der Entstehung im Jahre 1930 war es sprachlich verstaubt und inhaltlich immer noch eine Verunglimpfung gegenüber lesbischer Lebensweisen. Mit den Darstellerinnen der hauseigenen Schauspielkurse setzte ich auf starke Dialoge. Durch einen extrem stark reduzierten Bühnenraum gelangen aussagestarke Bilder von Unterdrückung, Aufbegehren und Verzweiflung, aber auch von ausgelassener Heiterkeit. Es ist ein Genuß, als Frau mit einem fantastischen Frauenensemble das Stück einer Frau für das überwiegend weibliche Publikum als Theater auszubreiten.
Die Premiere fand am: 21.05.05 statt.
 

zum Anfang...
 

 
Pressezitate zu Mädchen in Uniform
 
...ein Lehrstück ohne erhobenen Zeigefinger und ein fein ausbalancierter Theaterabend...
 
...Mädchen in Uniform ist die rührendste Geschichten der Regisseurin Dagmar Denkena die jetzt im Theatermuseum Düsseldorf erzählt wurde...
 
...dem männerlosen FTT Ensemble gelingt ein Gesamtkunstwerk indem die Akteure der hauseigenen Schauspielkurse die Bilder aus Körpersprache und Gesten allein durch eindringliche Dialoge zu unterstreichen wissen...
 
...der größte Verdienst dieser Inszenierung ist es, dass sie Gefühle vermittelt...

zum Anfang...
 

 
Mai 2005
Mädchen in Uniform
Von Laura Lichting

Mädchen in Uniform ist die rührendste Geschichten der Regisseurin Dagmar Denkena die jetzt im Theatermuseum Düsseldorf erzählt wurde. Autorin Christa Winsloe legte das Liebesdrama zweier Frauen vor.
 
Mit einem Minimum an Bühnenbild und Requisiten, ohne moralisierendes Getue, allein mit guten Dialogen und einem glänzend aufgelegten Ensemble, wurde jetzt das Drama einer ganzen Gesellschaft verdeutlicht. Entstanden ist ein Lehrstück ohne erhobenen Zeigefinger und ein fein ausbalancierter Theaterabend.
Dem männerlosen FTT Ensemble gelingt ein Gesamtkunstwerk indem die Akteure der hauseigenen Schauspielkurse die Bilder aus Körpersprache und Gesten allein durch eindringliche Dialoge zu unterstreichen wissen.
 
Angelika Haschke als Fräulein von Bernburg, die den Kontrast zwischen Strenge und Charme vermittelt und Hildegard Schmedding als liebebedürftige, mutige Manuela. Beide verkörpern die zum Scheitern verurteilte Frauenliebe mit gefühlvollem Spiel.
Nicola Terboven gelingt die exzellent mitleidvolle Hausdame Hanni während Heike Wiemer die Biographie der Exzellenz von Ehrenhardt mit bittere Kälte erahnen lässt. Simone Reiners als Fräulein von Kesten, spielt die nervöse Erzieherin und wirkt zugleich als Zwangsdienerin der an Disziplin erstickenden Oberin Nordeck zur Nidden, Petra Vollmar.
Die respekteinflößenden Erzieherinnen werden durch Sarah Wiechers dezenter Mademoiselle Oeuillet ergänzt. Wenn Jennifer Söhn, (Treischke) sich unentwegt nervös das Schienbein kratzt, und Anja El, (Ilse) sich als Hans Albers Schwärmerin auf einen Guten Nacht Kuß durch die Lieblingslehrerin freut, dann bekommen die Bilder eine unvergleichliche Mischung aus unterdrücktem Aufbegehren und ausgelassener Heiterkeit.
Vollendet wird das Spiel der Akteure durch die übrigen Internats- Schülerinnen Anja Becker (Christa), die betont naiv auftritt und Brigitte Görke die die vertrauensvolle Edelgard mit Hang zum Selbstmitleid gibt.
 
Der größte Verdienst dieser Inszenierung ist es aber, dass sie Gefühle vermittelt, ein dichter, fesselnder Erfolg des FTT Ensembles, dem das Publikum durch langen Applaus und einem Blumenmeer dankte.

zum Anfang...
 

 
November 2004
FTT: Die Mädchen in Uniform
 
FTT, ist das FrauenTheater- und Tanzprojekt. Der Name verrät es, ausschließlich Frauen lernen hier Theater spielen oder Standard- und Lateinamerikanische Tänze.
 
Die Theaterkurse mit dem exklusiven Anspruch ausnahmslos Frauenwerke vorzustellen, die zudem ausschließlich weibliche Figuren zu besetzen haben, überzeugten bereits mit den Erfolgswerken „Gans oder gar nicht” und „LaMorte”. Jetzt stellt sich das wechselnde Ensemble dem Schauspiel „Mädchen in Uniform”.
 
Besondere Herausforderungen sind der Regisseurin und Projektleiterin Dagmar Denkena immer willkommen. Diesmal stellt sie sich mit ihrem Ensemble einer Aufgabe die das Bühnenwerk „Gestern und heute” von Christa Winsloe (1888 - 1944) zur Vorlage hat. Unter dem Titel „Mädchen in Uniform” wurde ihr Werk 1931 verfilmt und kurz danach im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Erst nach Winsloes tragischen Tod erlangte ihr Werk 1958 in einer Neuverfilmung mit Romy Schneider, Therese Giese, Lilli Palmer und anderen bekannten Schauspielerinnen Weltruhm. Heute ist ihr Name so gut wie vergessen.
Für das FTT Projekt ein Grund mehr, ihr Leben und Schaffen in Erinnerung zu rufen.
 
„Mädchen in Uniform” rückt die Liebe zwischen einer Schülerin und einer Lehrerin in den Mittelpunkt und erlaubt einen Blick auf die Vielfältigkeit der Beziehungen von Frauen in einem preußischen Mädcheninternat.

zum Anfang...
 

 

 
Zur Inszenierung 2003 „LaMorte“
LaMorte nach dem gleichnamigen Fernsehfilm war eine besondere Herausforderung an die Dramaturgie und die Besetzung. Während im Film die Schauplätze häufig verlegt werden, galt es nun, eine kompakte Bühnenfassung zu erarbeiten. In der intensiven Ensemble- und individuellen Rollenarbeit wurden die Teilnehmerinnen in ihrem persönlichen Ausdruck gefordert und gefördert. So entstanden kompakte Bilder, die zum Teil zehn Figuren gleichzeitig agieren lassen.
Die Premiere fand am: 30.11.03 statt.

zum Anfang...
 

 

 
12.Februar 2004
Zickenterror im kleinen Landhotel
Von -jot- Kölnische Rundschau 12.02.2004
Dagmar Denkena inszenierte „La Morte” im Kulturbunker Mülheim
 
MÜLHEIM. „An ,La Morte´ hat mich gereizt, dass es ernsthaft ist und gleichzeitig den Tod als ein rituelles Ereignis thematisiert”, beschreibt Dagmar Denkena ihre neue Produktion, die im Mülheimer Kulturbunker zu sehen war. Das Drama nach dem gleichnamigen Film von Ulrike Schwarzenberger handelt vom Tod.
 
Aber das ist es nicht allein. Es geht auch um Freundschaft, Feindschaft, Neid, Liebe, Ehrgeiz und Sehnsüchte. Es beginnt mit einer scheinbar verrückten Idee einer allein stehenden wohlhabenden Frau, die nicht weiß, wohin mit ihrem Geld. So lädt Iris ihre ehemalige Schulkameradinnen in das kleine Landhotel einer weiteren früheren Mitschülerin ein. Und das, obwohl von wahrer Freundschaft unter den neun Frauen keine Rede sein kann - vielmehr geht in den ersten Minuten der Anreise schon der Zickenterror los.
 
Doch nachdem anfangs keine stolz genug auftreten kann, bricht bald das Eis, und ein Bekenntnis jagt das andere. Doch das alles ist noch nichts gegen das, was Iris zu sagen hat: „Ich bin sehr krank. Ich sterbe. Heute Nacht. Ich habe ein Medikament. Es geht sehr schnell und tut nicht weh . . .”
 
Ein Wendepunkt für die Charaktere. Eine nach der anderen ringt sich dazu durch, der Freundin beizustehen, die keine Familie hat und deshalb den Freitod im Kreis ihrer Schulkameradinnen wählt.
 
Für Dagmar Denkena war die Bühnenrealisierung des TV-Stückes eine große Herausforderung: „Wir mussten alles sehr stark kompensieren” , erzählt sie zu der Arbeit mit ihrem Ensemble.

zum Anfang...
 

 
Februar 2004
Kunst im Urlaub
Von Regina Koch
Frauen spielen Theater oder Frauen lernen Tanzen.
 
Die Idee wurde vor einigen Jahren geboren und vor drei Jahren erstmalig in NRW die Tat umgesetzt. In den verschiedenen Workshops, die auch als Bildungsurlaub buchbar sind, bietet das Programm „FTT” FrauenTheater- & Tanzprojekte, Kurse unterschiedlichster Anforderungen an. Das Konzept richtet sich an Starterinnen genauso wie an die fortgeschrittene Frau. Einzigartig ist, dass nach den Theaterkursen, das Erlernte stets mit einigen Vorstellungen vor Publikum abschließt.
 
Das wechselnde Ensemble des FTT Projekts hat sich über die Grenzen NRW bereits einen guten Namen gemacht, durch professionell dargebotenes FrauenTheater, welches schon längst nicht mehr ausschließlich von Frauen besucht wird. In Medien und Presse erregt das Projekt immer größeres Interesse und das überzeugte Publikum spricht bereits von einem Geheimtip.

zum Anfang...
 

 
29.Januar 2004
Selbstmord im Kreis der Freundinnen
Von Julia Kaczmarek, Kölner Stadtanzeiger
Das FTT Ensemble traute sich an das schwierige Thema Tod heran.
 
Mülheim – Iris will sterben, aber nicht einsam uns alleine. Deshalb lädt sie 30 Jahre nach dem Abitur ihre Schulfreundinnen übers Wochenende in ein Hotel. Alle folgen der Einladung, doch niemand weiß, dass die erfolgreiche Gastgeberin an einer schweren Krankheit leidet und ihr Leben beenden will.
 
Mit der Inszenierung des Dramas „LaMorte” im Mülheimer Kulturbunker gelang Regisseurin Dagmar Denkena die Umsetzung des gleichnamigen Fernsehfilms von Ulli Schwarzenberger in ein Bühnenstück: „Das war ein großes Stück Arbeit – die Schauplätze im Film wechseln sehr häufig, und in der Theaterfassung beschränken wir uns einen Kulissenwechsel.”
 
Dem Frauenensemble gelingt es auf einfühlsame Weise zu zeigen, dass das Thema Tod als natürlicher Vorgang behandelt werden sollte, dem sich niemand entziehen kann. Nachdem Iris, gespielt von Anja El, beim festlichen Abendessen gesteht, daß sie sich im Kreise ihrer Freundinnen das Leben nehmen will, reagieren diese höchst unterschiedlich. Die Stimmung zwischen den Frauen ist durch Eifersüchteleien und Streitigkeiten ohnehin angespannt. Doch nach und nach verstehen alle, dass berufliches Ansehen und Reichtum alleine nicht glücklich machen. Dass es viel mehr wichtiger ist, füreinander da zu sein und niemanden im Stich zu lassen. Ob der Freitod der Hauptdarstellerin am Ende nötig ist, bleibt offen. Die Freundinnen entschließen sich jedenfalls dazu, Iris mit dem Lied „Abendstille überall” aus dem Leben zu verabschieden.
 
FTT ist ein überregionales FrauenTheater- und Tanzprojekt, das unter der Leitung von Dagmar Denkena Kurse für interessierte Frauen anbietet. Nach 90 Probestunden hatte das LaMorte – Ensemble Ende letzten Jahres Premiere in Düsseldorf. Für die Mehrheit der zehn Darstellerinnen war dies der erste Auftritt vor Publikum.

zum Anfang...
 

 
Dezember 2003
LaMorte - FTT tanzt den Drahtseil- Akt und besteht.
Von Regine Koch
 
„LaMorte” ein Fernsehspiel und Drama von Ulli Schwarzenberger. Jetzt stellen Sie sich bitte vor sie sitzen vor der Bühne wie vor einem Fernseher. Die Fernbedienung in der Hand und allzeit bereit um weiter zu „zappen”. Sie schalten ein und das Drama beginnt.
 
Die Regisseurin Dagmar Denkena und die Supervisorin Hildegard Schmedding stehen alleine auf der Bühne und überdenken die Idee, wer denn hier nun, von den beiden am wichtigsten sei und wem wir die Inszenierung letztendlich zu verdanken haben. Eigentlich werden schon hier die kleinen Gemeinheiten des freundschaftliche Miteinander deutlich. Genau jetzt und unabhängig von der Inszenierung startet die Tragikkomödie mit all ihrem vermeintlichen Unheil. Folgenschwer komisch schleicht sich das Werk in die Gemüter der ZuseherInnen und erwächst, getrieben vom feinsten scharfzüngigen Humor, übergeleitet in bitter, schweren Sarkasmus.
 
Sie haben die Fernbedienung in der Hand, aber ihre Finger sind schon während des Intros gelähmt.
 
Iris die ihren Selbstmord plant sitzt im Rampenlicht. Aber die Geschichte wäre viel zu einfach wenn Sie nicht die Bissigkeiten die um Iris herum bestehen und entstehen kennenlernen dürften.
 
Es ist eben nicht nur ein Fernsehspiel. Es ist eine multimorbide Lebensgeschichte auf die Bühne gemalt, die vor Selbstironie strotzt.
 
Während das Publikum noch an eindeutigen Szenen lacht, nimmt das Drama seinen Lauf. In den letzten Sequenzen verstummen die ZuseherInnen. Vorherrschend wird jetzt eher eine zartbittere, ja fast beklemmende einsame Stimmung.
 
Und wäre der Tot nicht so heimlich wie wir diesen kennen, und wäre die Akzeptanz nicht so ängstlich wie wir diese kennen, und müßten wir unsere ängste nicht so verstecken, wie wir das oft müssen. Dann, ja dann könnten wir sehen was sterben bedeuten kann. Ohne Angst und ohne Tugendlehre.
 
Die Aufführung bleibt eine mutige Gradwanderung. Sie distanziert sich vom Freitod, propagandiert aber die Menschenwürde. Und das auf komische bis tragische Weise. Eine Affront an die allgemein vorherrschenden Oberflächlichkeiten.
 
Hervorragend und außerordentlich hintergründig. Provokant, trotz der Nuancen von Finessen. Es war nicht zuletzt die außerordentliche Leistung, für ein frisch zusammengefügtes „FTT” - Ensemble, dem das Publikum mit langem Applaus dankte.

zum Anfang...
 

 
Dezember 2003
LaMorte, der Film jetzt auf der Bühne
Eine mutige und riskante Aufgabe, für die Dagmar Denkena sich vor knapp einem Jahr entschied, wurde jetzt mit der Premiere in der ausverkauften JAB, Junge Aktions Bühne, bravourös gelöst.
 
Einen Erfolg hatte das Frauenensemble schon im letzten Jahr verbucht. Die Produktion von „Gans oder gar nicht” eine Komödie, brachte ihnen Lob bei Publikum und Presse. Nun wagte sich das jährlich wechselnde FTT Ensemble, an die Filmvorlage LaMorte von Ulli Schwarzenberger
 
Die vereinsamte, schwerkranke Iris lädt nach dreißig Jahren ihre Schulfreundinnen in ein Hotel ein. Sie möchte ihr Leben selbst beenden und bittet die Frauen, sie bei ihrem Abschied vom Leben zu begleiten. Die „unmoralische Bitte” trifft auf Zweifel und Angst „Ich mach da sicher nicht mit, das tut man nicht, das gehört sich nicht” Und sie tun es doch!
 
Während Iris letzter Wunsch erfüllt wird, hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Große Gefühle sprangen über die Bühne in das beeindruckte Premierenpublikum. Die schlüssige und durchdachte Regie (Dagmar Denkena) sowie die ausnahmslos hervorragenden Leistungen der zehn Darstellerinnen machten die Aufführung zu einem packenden, wie beeindruckenden Ritual.
 
FTT versucht nicht, die LaMorte Filmschauspielerinnen Senta Berger oder Nicole Heesters nachzuahmen, sondern findet in bescheidenem Rahmen zu eindrucksvollen Aussagen, auch im ästhetischen Sinne. Eine sehenswerte Inszenierung die mit langanhaltendem Applaus, Blumen- und Teddywürfen ihre Anerkennung fand.

zum Anfang...
 

 
Januar 2003
FTT neuer Kurs
Nach der umjubelten Inszenierung der Komödie
„Gans oder gar nicht”, startet das FrauenTheaterprojekt kurz „FTT” jetzt den nächsten Workshop.
 
Auch diesmal gibt es qualifizierten Unterricht für Starterinnen oder Fortgeschrittene. Geprobt wird an dem Drama LAMORTE, die Vorlage bietet ein Fernsehspiel, das die Projektleiterin und Regisseurin Dagmar Denkena für die Bühne umgeschrieben hat.
 
Immerhin 13 Frauenrollen gibt es zu besetzen und wer bei der Premiere nicht nur zuschauen, sondern selber mitmachen möchte, geht Dienstags in das Cafe Rosa Mond, Lierenfelder Str. 39, Düsseldorf. Dort finden von 20.00 - 22.00 Uhr das Training und die Proben statt.
 
Ansonsten dürfen wir gespannt sein und sehen vielleicht bei der Premiere, die es voraussichtliche Ende 2003 geben wird, die eine oder andere Darstellerin des ersten Kurses wieder. Denn, wer erinnert sich nicht gerne an die brüllend komische „Frau Weber”, oder die vor Intelligenz platzende „Ruth”, auch „Ulli” die Butch, die sich in eine Femme verwandelt, bleibt unvergessen.
 
Doch wen wir garantiert immer wieder erleben dürfen, wer uns lachen oder nachdenklich werden lässt, wer die Düsseldorfer Kulturszene bereichert, das ist klar: es ist „FTT”, das FrauenTheater- & Tanzprojekt.

zum Anfang...
 

 
Zur Inszenierung 2002 „Gans oder gar nicht“
Während des ersten Jahresworkshops im neu gegründeten Frauen-Theaterprojekt ließ Dagmar Denkena diese Inszenierung einer frauenbetonten Komödie entstehen. Die schnelle Folge der Dialoge und die kabarettistische Stringenz waren eine Herausforderung an die Spielbarkeit. Mit der Dramaturgie, an der die Regisseurin immer wieder feilte, lernten die Teilnehmerinnen das hohe Maß an Flexibilität kennen, das in einem Ensemble nötig ist. In der intensiven Rollenarbeit wurden sie in ihren individuellen Fähigkeiten und ihrem persönlichen Ausdruck gefordert und gefördert. So entstanden Begegnungen der Figuren und der eigenen Person. Es gab kreative Problemlösungen und sehr, sehr viel Spaß.
Die Uraufführung fand am: 02.11.02 statt.
 
Dezember 2002
Gans oder gar nicht
Von Karin Beutler, Queer
 
Eine frauenbetonte Verwechslungskomödie
„Also, heterosexuell ist out, und zwar definitiv! Und zwar schon lange! Sind Sie zumindest im Swingerclub? Machen Sie S/M-Spiele? Nicht mal die leiseste Andeutung einer kleinen sexuellen Verspieltheit jenseits der guten Sitten? Schade, damit sind Sie vom Aussterben bedroht.” Diese Worte wirft Frau Buchholz der unbedaften Frau Weber in der Komödie „Gans oder gar nicht”, die am 2.November in der Jungen Aktions Bühne in Düsseldorf uraufgeführt wurde, an den Kopf. Frau Buchholz und Frau Weber treffen sich in der Wohngemeinschaft ihrer lesbischen Töchter. Allerdings will Frau Weber nicht wahrhaben, dass ihre Tochter Uli lesbisch ist, also hilft ihr die aufgeklärte, therapieerfahrene Frau Buchholz auf die Sprünge. Fünf Lesben leben zusammen in einer Wohngemeinschft und planen ein großes Fest. Tina und Sabine sind seit Jahren ein Paar. Sabine hat ihrer Liebsten längst verziehen, dass sie einen Seitensprung hatte – allerdings weiß Sabine nicht, dass Tina mit einem Mann im Bett war und wie soll sie ihr um Gottes Willen eine Schwangerschaft erklären? Die Ereignisse überstürzen sich, als plötzlich ein Mann in der Wohnung steht, der die Gans für`s Fest liefert. In ihm glauben Tina ihren Seitensprung Charly und Uli ihren Internet-Flirt Lotte wiederzuerkennen. Uli ist empört über den Typen, der lesbische Frauen abschleppen will – oder handelt es sich bei Carly um eine Butch? Mit immer neuen Wendungen wird das Publikum überrascht, aber die große Verblüffung kommt erst ganz zum Schluss. Da stört es auch überhaupt nicht, sondern amüsiert die ZuschauerInnen, wenn eine der Schaupielerinnen lachend aus ihrer Rolle fällt.
Eine wunderbare, pointenreiche Verwechslungskomödie des FrauenTheaterprojekts FTT unter der Leitung von Dagmar Denkena, mit vielen witzigen Dialogen, in denen man die Feder der Kabarettistin Kordula Völker wieder erkennt. Das Publikum amüsierte sich köstlich und gab minutenlang Standing Ovations.

zum Anfang...
 
 
Deutlich positive Kritiken erhielt das FrauenTheaterprojekt „FTT” mit der Inszenierung „Gans oder gar nicht”
 
...Das Publikum reagierte im voll besetzen Haus auf die turbulente Komödie mit reichlich Szenenapplaus und minutenlangen Schluss–Ovationen für das erste Ensemble des FrauenTheaterprojekts. Komödie in Vollendung...  

...Eine Inszenierung und Regie von Dagmar Denkena, flott, pointenreich, eine rasante Dramaturgie und glänzende schauspielerische Leistungen der Akteure...  

...Schicken Sie Ihre Freunde hin. Seit langem haben diese nämlich nicht mehr so herzhaft gelacht...

zum Anfang...
 
 
November 2002
Stürmischer Applaus für das Düsseldorfer Ensemble „FTT”
Von Regine Koch
 
Mit der Komödie „Gans oder gar nicht” erlebte Düsseldorf vor ausverkauftem Haus eine Uraufführung des FrauenTheaterprojekts „FTT”, gegründet von Dagmar Denkena. Mit im Zuschauerraum saß die Autorin Kordula Völker.  
 
„Gans oder gar nicht” ist eine Verwechslungskomödie im klassischen Sinne. Der kleine Unterschied besteht darin, dass wir einer lesbischen Wohngemeinschaft bei der Planung einer Party über die Schulter schauen dürfen. Dazu kommen kleine Hindernisse, wie der Besuch der Mütter und das gleich dreifach, eine Sexeskapade, Männer in einer männerfreien Zone, eine Gans, Frauen in rattenscharfen Fummeln und natürlich eine Butch zuviel. Wenn die Scheinwerfer erstrahlen, baut sich für die ZuseherInnen nicht langsam eine Spannung auf, sondern man findet sich schon mitten im wilden Tohuwabohu der WG wieder. In dieser Art geht es weiter zu immer spektakulären Wortwitzen und brillanter Situationskomik. Glanzvoll setzen die Darstellerinnen die Charaktere um. Mit viel Szenenapplaus rennt das Stück der Auflösung der Verwechslungen entgegen. Bis am Ende das atemlose Publikum in alle Geheimnisse eingeweiht wird. 
Dagmar Denkena die das FrauenTheaterprojekt „FTT” vor einem Jahr gründete, wählte das Stück aus und brachte theaterinteressierten Frauen das Spielen auf der Bühne nahe. Die Anspannung ist den Teilnehmerinnen nicht anzumerken, obwohl doch die meisten von ihnen noch nie zuvor auf einer Bühne standen. So durfte Düsseldorf in zweierlei Hinsicht eine Erstaufführung erleben. Das erste Ensemble von „FTT” zeigte sich professionell vor dem ausverkauften Saal der Jungen Aktions Bühne. Der Applaus dauerte Minuten lang an. Kordula Völker weinte vor Glück, als sie ihr Schriftwerk erstmals als Bühnenversion sehen und erleben durfte. Die Stimmung war berauschend, die Gäste zufrieden und gut gelaunt. Im Anschluß feierte das Ensemble noch eine wunderschöne Uraufführungsparty in den neu renovierten Räumlichkeiten des ehemaligen LuSZD, jetzt Cafe Rosa Mond. Dagmar Denkena und „die Gänse”, wie sie ihr Ensemble liebevoll nennt, können sich aber wie es scheint nicht mit nur einer Attraktion zufrieden geben. Deswegen gipfelte das Fest auch in einer netten Geburtstagsfeier.

zum Anfang...
 
 
Oktober 2002
Lesben WG zum Ablachen
Von Cornelia Gürtler, RIK
 
Komödie von Kordula Völker hat in Düsseldorf Premiere
 
Wenn in einer Lesben-WG eine was mit 'nem Mann anfängt, ein Lesbenporno auftaucht. Eine Mutter einfällt oder eine Karrierelesbe ein Eifersuchtsdrama heraufbeschwört, dann können irrwitzige Dialoge aufkommen, die an niemandes Ohr dringen werden, auÞer er oder sie war selbst dabei. Von der Komik solcher Momente handelt ein neues Theaterstück: die Lesben-Komödie „Gans oder gar nicht”. Es geht um die Komik mitten im Chaoszustand einer lesbischen Wohngemeinschafts-Fete.
Wenn Lesben, die einst als Minderheit geächtet waren, die rein dogmatische Linie, ihrer höchsten Werte oder die Liebste gegen Angreifer des männlichen oder weiblichen Geschlechts verteidigen müssen, um ihre heile Welt zu retten, dann wird's lustig für das Publikum. Da das Stück dazu noch temporeich und gut gespielt ist, verspricht es ein Renner zu werden. Zusammen mit acht Schauspielerinnen zwischen 25 und 55 Jahren des FrauenTheaterprojekts hat die Regisseurin Dagmar Denkena den Stoff der Kabarettistin Kordula Völker in ein bühnenreifes Stück umgestrickt. Zur Zeit laufen noch die Proben in den Räumlichkeiten des Rosa Mond Düsseldorf; Uraufführung ist am 2. November 2002

zum Anfang...
 
 
Queer Mai 2002
Inszenierte Lesbenlust
Neues Theaterprojekt in Düsseldorf
 
Von Dietrich Dettmann
Düsseldorf Im großen Saal des LuSZD geht es seit einigen Wochen theatralisch zu: Zehn Frauen proben für ihren ersten Bühnenauftritt. Dabei handelt es sich um „Gans oder gar nicht” von Kordula Völker, eine gut zwei Stunden lange Sitcom. Unter der Leitung der Theaterpädagogin Dagmar Denkena aus Düsseldorf hat sich das Ensemble FTT mit Frauen aus Münster, Essen, Solingen, Mönchengladbach und Düsseldorf zusammengefunden. „Ein urkomisches Stück, wir räumen mit den Klischeebildern lesbischer Lebens- und Liebesweisen gehörig auf“, so Dagmar, die auch die Regie übernimmt. Zur Zeit wird intensiv der letzte Akt geprobt, alle Dialoge müssen auf Stichwort möglichst schnell aufeinanderfolgen, da das Stück auch vom Tempo lebt. „Viel wollen wir natürlich noch nicht verraten, aber am Schluss gibt es einen Knalleffekt”, sagt Dagmar über die Verwechlungskomödie: Am Anfang steht eine Frauenparty, dann kommt der unerwartete Besuch der Mutter und ein Mann im Schrank sorgt für noch mehr Verwirrung... Bei den Proben unterbricht sie die Schauspielerinnen immer wieder und erklärt, wie sie noch mehr Ausdruck in die Szene bringen könnten. So lernen die Aktricen sich und die Wirkung der Charakterdarstellung besser kennen. Kostüme und Requisiten helfen dabei, sich in eine andere Person zu verwandeln. Aber auch über das Stück hinaus soll das Frauen-Theaterprojekt ein wenig Lebenshilfe leisten. Es wird gezielt eine Bühnenpräsenz der Darstellerinnen entwickelt, die auch im alltäglichen Leben von Vorteil sein soll. Ein professionelles Training zu Atem-, Stimm- und Ausdruckstechnik ist deswegen ein wichtiger Bestandteil der Probenarbeit. Das Team, das für die Zukunft weitere Theaterstücke auf die Bühne bringen will, hat sich mit „Gans oder gar nicht” das Ziel gesetzt, für mehr Toleranz, soziale Akzeptanz und Respekt von lesbischen Lebensweisen in der Gesellschaft einzutreten. Die Inszenierung soll möglichst oft aufgeführt werden, zur Zeit laufen Kontakte zu verschiedenen schwul- lesbischen Zentren in NRW und darüber hinaus. Die Uraufführung ist für diesen Winter geplant, doch Dagmar will sich bewußt noch nicht auf einen Termin festlegen: “Wir wollen keinen Druck aufbauen und den Spaß beibehalten”. Zur Zeit suchen die Frauen noch für die Endphase der Proben weitere Unterstützung . Wer Lust hat, sich im Bereich Kostüm- und Maskenbild einzubringen, ist herzlich willkommen.